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Peters Bericht vom "Laufen und Reisen" Dresden

Die Laufen- und Reisen-Veranstaltung des LCB hat sich leider noch vor Beginn wie in der Geschichte von den zehn kleinen Negerlein zugetragen (sehr passender Vergleich von Gabi).

Aus verschiedenen Gründen konnten 3 der angemeldeten Teilnehmer nicht mitfahren und kurzfristig konnten die bereits bezahlten Startplätze und Zimmer auch nicht mehr weitervermittelt werden.

Der verbliebene Rest der Mannschaft begab sich am Samstagmorgen auf den Weg in Richtung der Elbestadt Dresden. Am frühen Nachmittag erreichten wir unsere Unterkunft, die, optimal ausgewählt von Olly, in der Nähe des späteren Halbmarathon-Zieles lag.

Das Abholen der Startunterlagen verbanden wir gleich mit einer ersten Erkundung der Altstadt von Dresden. Abendessen im Kuppelrestaurant JENIDZE fiel leider für den Samstagabend mangels Reservierung aus. Adäquaten Ersatz fanden wir aber in der Dresdener Neustadt. In einem tschechischen Spezialitätenlokal ließen wir den  Anreisetag ausklingen.

Am Veranstaltungstag fiel das Frühstück eher spärlich aus, wir mussten uns wegen des Transfers nach Pirna mit der S-Bahn schon frühzeitig auf den Weg machen. Mitfahrende Einheimische (sprachen sächsisch) freuten sich schon vor dem Start auf das Finisher-Weizen vom Erdinger Weißbräu.

Aufgeteilt in 2 Startblöcke fieberten rund 3500 Läufer dem Start entgegen. So mancher wird sich über den Olly auf dem Gruppenfoto vor dem Start wundern. Kurzentschlossen mutierte Mario zum Olly und begleitete Birgit auf der Halbmarathonstrecke. Ab 9.10 Uhr begab sich die Karawane auf den Wander- und Radweg entlang der Oberelbe.

Mancher in unserer Truppe hatte auf den 21 Kilometern auch die Muße, links und rechts der Laufstrecke die Landschaft und auch bauliche Schmuckstücke zu geniessen. Auf der gut ausgeschilderten Laufstrecke gab es reichlich Verpflegung und viele freundliche Zuschauer. Bei Km 10 boten zwei Mädchen auf dem Biertisch stehend lauthals eine "Kopfdusche" aus Wasserbechern an.

Schon kurz nach unserer Ankunft im Ziel lief bereits der erste Marathon-Teilnehmer ein. Die Regeneration mit bis zu 4! Weißbieren und 2! Tellern Nudeln im Stadion genossen wir trocken im Sonnenschein, der übrigens, entgegen der 90 %igen Regenvorhersage, schon den ganzen Tag anhielt. Während wir bereits im nur rund 300 Meter entfernten Hotel duschten, ergoss sich doch noch ein massiver Regenschauer über die Marathonläufer.

In weiser Voraussicht hatten wir am Vortag einen Tisch im Kuppelrestaurant, der Name bezieht sich auf die baulichen Gegebenheiten - nicht auf die Zusammenführung zweier Personen, reserviert. Orientalisch gestärkt bummelten wir nochmals über die Elbe.

Für 21:00 Uhr war ein Rendezous mit dem Dresdener Nachtwächter angesagt. In gut 90 Minuten erfuhren wir dies und das über das frühere Dresden und seine Bevölkerung, hin und wieder konnte man hören " hier waren wir heute auch schon".

Die Besteigung des Turmes der Dreikönigskirche mit seinen 167 Stufen am dritten Tag unseres Ausfluges verhinderte das Schild " Montags geschlossen". Die interne Beurteilung der Reisenden fiel mit "ein wunderschöner Tag" und "wie Urlaub" äußerst positiv aus. So sollte es auch nicht überraschen, wenn wir 2016 mit einer größeren Truppe reisen würden.

Großen Dank auch nochmal an Olly für die gute Vorbereitung!

LC Bayern Partner